Professorin Dr. med. Nadia Harbeck

Frau Professor Dr. med. Nadia Harbeck leitet das Brustzentrum und die onkologische Tagesklinik der Frauenklinik der Ludwig-Maximilians Universität München (LMU). Sie ist Professorin für Konservative Onkologie an der LMU München. Ihre Facharztausbildung absolvierte sie an der Frauenklinik der Technischen Universität München, ihr Medizinstudium an der LMU München. Vor ihrer Berufung an die LMU München leitete sie von 2009-2011 das Brustzentrum an der Universität zu Köln.

Frau Prof. Harbeck ist Mitglied der AGO Kommission Mamma, die jährlich die evidenzbasierten AGO Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms herausgibt (www.ago-online.de). Sie ist Co-Director der Westdeutschen Studiengruppe WSG (www.wsg-online.com). Von 2009-2015 war sie Mitglied des Executive Boards der EORTC und Chair der EORTC Translational Research Division. Prof. Harbeck ist Studienleitung oder Steering Committee Mitglied vieler nationaler und internationaler Mammakarzinomstudien mit einem Schwerpunkt auf neuen zielgerichteten Substanzen. Ihre translationale Forschung hat den Schwerpunkt prognostische und prädiktive Faktoren beim Mammakarzinom und anderen soliden Tumoren. Sie hat ein starkes Interesse an eHealth und hat CANKADO, ein internationales digitales Patiententagebuch, mitentwickelt (www.cankado.com).

Frau Prof. Harbeck ist Autorin von mehr als 480 Publikationen in peer-reviewed Journals (h-index 82) und ist coordinating editor-in-chief der Fachzeitschrift Breast Care (Karger Verlag). Sie ist Mitglied zahlreicher internationaler Konsensuskonferenzen zum Mammakarzinom, wie z.B. ABC (advanced breast cancer), BCY (breast cancer in young women), und der St. Gallen Konsensuskonferenz zum frühen Mammakarzinom.

Für ihre klinisch-translationale Forschung hat Frau Prof. Harbeck 2020 den ESMO Lifetime Achievement Award sowie zahlreiche weitere Preise und Auszeichnungen wie z.B. den 2015 Bayerischen Krebspatientenpreis 2015, den Claudia von Schilling Preis 2012, den EBCC Preis 2008  (Emmanuel van der Schueren Lecture), den AGO Schmidt-Matthiesen Preis 2002, einen AACR Preis 2001 und den ASCO Fellowship Merit Award 2001 für das beste eingereichte Abstract.