Factsheet I

Was ist Brustkrebs?

Vorbemerkung: An Brustkrebs können Frauen und Männer erkranken. Wir reden hier von Patientinnen, aber Männer sind immer mit gemeint.

Kurz und knapp

69.000 Frauen (und 710 Männer) erkranken in Deutschland jährlich neu an Brustkrebs, genauer: an einem invasiven Mammakarzinom.

6.000 Frauen zusätzlich sehen sich jährlich mit der Diagnose eines In-situ-Mammakarzinoms (Krebsvorstufe) konfrontiert.

Biologisch werden invasive Mammakarzinome in fünf Subtypen unterteilt, die unterschiedlich zu therapieren sind.

In den letzten Jahren ist es gelungen, für die einzelnen Brustkrebsarten immer zielgerichtetere Therapieverfahren zu entwickeln.

Nach wie vor kann aber in den meisten Fällen auf eine anstrengende und nebenwirkungsträchtige Chemotherapie nicht verzichtet werden.

Bei etwa 50-60 % der jährlich neu diagnostizierten Brustkrebspatientinnen ist nicht genau klar, ob sie von einer Chemotherapie zusätzlich zur Antihormontherapie profitieren oder nicht.

Die Westdeutsche Studiengruppe (WSG) sucht seit mehr als 25 Jahren nach Instrumenten, mit denen für die einzelne Patientin eine passgenaue und möglichst nebenwirkungsarme Therapie festgelegt werden kann.

Beim San Antonio Breast Cancer Meeting (SABCS) vom 8. bis 12. Dezember 2020 wird die WSG dazu neue, praxisverändernde Ergebnisse aus der ADAPT-Studie präsentieren.

Unmittelbar nach Präsentation der praxisverändernden Ergebnisse, genauer: am 11. Dezember 2020 um 17:30 Uhr gibt die WSG eine Pressekonferenz, zu der sich Journalisten unter www.ADAPT-Mediathek.de anmelden können.

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